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Arbeitstechniken
Sowohl die Aufnahmen als auch die Ausarbeitung als Bild erfolgen nur in analogen Techniken von Hand im eigenen Labor. Digitale Verarbeitungsschritte, wie sie heute beliebt sind, verwenden wir nicht.
Nur hochwertige Einzelstücke verlassen unser Atelier.
Neben der Ausarbeitung auf Barytpapieren als Fine-Print verwenden wir noch weitere Verfahren, sogenannte Edeldrucke.
Edeldrucke sind Verfahren des 19. Jahrhunderts. Dabei ist man frei von industriell gefertigten Fotopapieren, das Bild entsteht als Unikat auf wertvollen, oft handgeschöpften Büttenpapieren. Die Haptik und Optik eines solchen Papiers lässt Sehen und Fühlen miteinander verschmelzen.
Cyanotypie (Eisenblaudruck) ist eines der ältesten photographischen Printverfahren.
Die Cyanotypie wurde 1840 zum ersten Mal von dem berühmten Naturwissenschaftler und Astronomen Sir John Herschel (1792 - 1871) beschrieben. Das Prinzip der Cyanotypie beruht darauf, dass ein bestimmtes, belichtetes Eisensalz in Wasser einen tiefblauen Niederschlag hervorbringt. Kopiert wird in direktem Sonnenlicht von einem Negativ im Kontakt.
Gummidrucke sind Bilder, bei denen Gummi - Arabikum lichtempfindlich gemacht und mit Farbpigmenten versetzt wird. In einzelnen Schritten, von den Lichtern eines Bildes hin bis zu den tiefen Schatten wird Schicht für Schicht aufgebaut. Dazu muss jedes Mal neu beschichtet und unter einem entsprechend großem Negativ neu belichtet werden. Dieses aufwändige Verfahren ermöglicht aber die größte künstlerische Freiheit und schafft einzigartige und wertvolle Unikate.
Salzdruck (Talbotypie) ist das älteste Verfahren, welches im Negativ-Positiv-Prozess arbeiten. Das von William Henry Fox Talbot 1833 entwickelte Verfahren beruht auf der Lichtempfindlichkeit von Silbernitrat, welches auf ein mit Kochsalz präpariertes Papier aufgebracht wird. Auch hier wird im Sonnenlicht (oder UV-Licht) durch ein entsprechend großes Negativ hindurch im Kontakt belichtet.
Van-Dyke-Druck (VDB) ist eine modernere Variante des Salzdruckes. Dies Verfahren hat seinen Namen durch das tiefe Braun, welches in etwa dem Braun des Malers van Dyke und den danach benannten Farbtönen (Kölner Erde) entspricht.
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